Einen Spielplatz im Garten anlegen – Ideen im Überblick

Das eigene Zuhause ist, vor allem für Kinder, der wichtigste Ort im Leben. Ein eigenes Zimmer mit schönen Spielsachen, Malpapier, Büchern und Kassetten sind schöne Dinge, die die freien Nachmittage der Kleinen verschönern.

Doch zudem sollten Eltern einen großen Fokus auf unterschiedliche Aktivitäten im Freien legen. Frische Luft, Bewegung sowie Wind und Wetter sind ein prägender Faktor, der vor allem Einfluss auf die Gesundheit des Kindes hat.

Um kleine „Stubenhocker“ zum draußen spielen  zu animieren, ist ein kleiner Spielplatz im eigenen Garten die perfekte Lösung. Eine Sandkiste, ein Spielhäuschen, ein Gartentrampolin oder ein Klettergerüst machen den Außenbereich zu einem wahren Kinderparadies, in dem Spaß, Sport und frische Luft spielend kombiniert werden.

Statt langen Wegen zu öffentlichen Spielplätzen sorgt ein fröhliches Beisammensein von Familie, Freunden und Nachbarskindern für eine ausgelassene Stimmung auf dem kleinen Spielplatz im heimischen Garten.

 

Ein kleiner Kinderspielplatz im eigenen Garten ist definitiv etwas ganz Besonderes für die Kleinen
- doch was sollte dabei eigentlich genau beachtet werden?

Die Sandkiste: Ideal für Kuchenbäcker und Tunnelbauer

Eine Sandkiste ist das A und O auf einem Spielplatz und seit unzähligen Jahren der Traum vieler Kinder. Die Möglichkeit, der Fantasie freien Lauf zu lassen und sich eine eigene kleine Welt aus Sand zu bauen, kann nirgends besser ausgenutzt werden.

Egal, ob Sandkuchen, Sandburgen oder eine Wüstenlandschaft – für Kinder ist die Sandkiste der ideale Ort um sich allein oder gemeinsam aufregende Geschichten auszudenken. Doch neben den spielerischen Eigenschaften von Sand, hat das feinkörnige Material positive Auswirkungen auf die Motorik des Kindes: Denn bei dem Bau einer Sandburg oder der Verzierung eines Kuchens ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Folgendes sollte beim Kauf und beim Aufbau einer Sandkiste beachtet werden:

  • Auswählen des Standortes: Nicht zu sonnig

  • Größe: An die Größe des Gartens anpassen, der Sandkasten sollte jedoch möglichst Platz für zwei bis drei Kinder bieten

  • Material: Witterungsbeständiges Holz oder schadstofffreier Kunststoff (Vorsicht: Viele Billigprodukte aus Holz werden mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Imprägnierstoffen behandelt). Eine Imprägnierung muss laut zuhause.de bei Holz allerdings sein, um gegen die Witterung zu bestehen und einer Splitterbildung vorzubeugen. Tipp: einfach selbst lackieren.

  • Die Tiefe: Damit das Kind beim Buddeln und Spielen nicht sofort auf den Boden des Sandkastens stößt, muss dieser eine gewisse Tiefe aufweisen.

  • Untergrund und Dach: Zum Schutz müssen unter sowie auf der Sandkiste Schutzfolien ausgelegt werden. Diese schützen die Sandkiste vor Wind, Wetter, Feuchtigkeit und Tieren.

  • Sand: Zum Spielen sollte spezieller Sandkisten-Sand genutzt werden, der zum einen hygienischer, zum anderen nicht zu feinkörnig und somit selbst für Kleinkinder geeignet ist.

  • Spielzeug: Selbstverständlich sollte die Sandkiste mit kleinen Eimern, Schaufeln und Förmchen ausgestattet sein, die zum Spielen einladen.

 

Die Schaukel – das Must-Have auf jedem Spielplatz

Eine Schaukel ist, genau wie ein Sandkasten, nicht von einem Spielplatz wegzudenken und somit ein absolutes Must-Have in jedem hauseigenen Kinderparadies. Bereits Kleinkinder erfreuen sich an dem angenehmen Schaukelgefühl, welches bis ins Erwachsenenalters bestehen bleibt und für Bauchkribbeln sorgt.

Weitere Vorteile einer Schaukel sind:

-      Sie animieren die Kinder zu mehr Bewegung

-      Die meisten Modelle sind auch für den Innenbereich geeignet

-      Wenn kein passender Baum vorhanden ist, kann ein Gerüst aufgestellt werden

-      Dank unterschiedlicher Modelle erfreuen sich selbst Kleinkinder an dem spaßigen Schwingerlebnis

Da die meisten Schaukeln gleichermaßen für den Innen- wie auch den Außenbereich genutzt werden können, kann an kalten Wintertagen sogar im Innenbereich weitergeschaukelt werden. Laut dein-spielplatz.de werden Schaukeln heute oft zusammen mit Rutschen oder Kletterleitern installiert. So haben Kinder auf engstem Raum konzipiert vielfältige Möglichkeiten, die Zeit zu vertreiben.

Trotz der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Schaukel gibt es mehrere Modelle:

Schaukelart

Features

Eignung

Einsatzbereich

Holzschaukel

traditionelle Schaukel

Für Kinder ab 3 Jahren

Innen und außen

Kunststoffschaukel

witterungsbeständige Schaukel

Für Kinder ab 3 Jahren

Innen und außen

Nestschaukel

großzügige, meist runde Sitz- und Liegefläche, wie ein "Nest"

Für Kinder ab 3 Jahren

Je nach Material innen und außen

Babyschaukel

Richtiger Sitz mit Anschnallgurt

Je nach Modell bereits ab 3 Monaten geeignet

Innen und außen

Schaukel mit Gestell

Schaukel mit Metall oder Holzgestell, für ein oder zwei Schaukeln erhältlich

Je nach Schaukelart bereits ab drei Monaten

Innen und außen

Indoor-Schaukel

Stoffschaukel zum Kuscheln und Spielen

Für Kinder ab 3 Jahren

Innen

 

Das Gartentrampolin – Hüpfspaß für die ganze Familie

Gartentrampoline werden nicht immer nur sicherer, sie werden mittlerweile, dank eines großen Angebotes, zu erschwinglichen Preisen angeboten. Wer seinen kleinen Spielplatz im eigenen Garten mit einem tollen Hingucker ausstatten möchte, hat mit einem großen Gartentrampolin genau das Richtige gefunden. Mit einem Durchmesser zwischen zwei und vier Metern bietet das Outdoor-Highlight genügend Platz für zwei bis drei Kinder und birgt einen Riesen-Hüpfspaß für die ganze Familie.

Weitere Vorzüge eines Gartentrampolins sind:

-      Fitness für die ganze Familie (3-mal so effektiv wie Jogging)

-      Stärkung der Muskulatur, vor allem der Rückenmuskulatur

-      Verbesserung der Motorik

-      Enormer Spaß für Groß und Klein

-      Dank innovativer Sicherheitsnetze ohne Bedenken benutzbar

-      Tolle Farbvarianten machen Gartentrampoline zum perfekten Geschenk für Jungen und Mädchen

-      Preise zwischen ab 200 Euro sind erschwinglich

Doch jeder, der ein Gartentrampolin kauft, muss auch einige Sicherheitsvorkehrungen beachten. Abstände zu Bäumen, Mauern und anderen Objekten müssen unbedingt eingehalten werden, um die Sicherheit der „Hüpfer“ garantieren zu können. Laut Stiftung Warentest sollten aus Sicherheitsgründen die Netzte regelmäßig getauscht werden.

Klettergerüst und Spielhäuschen – ein Fundament für fantasievolle Geschichten

Egal, ob Piratenschiff, Restaurant oder ein eigenes kleines Zuhause – Klettergerüste und Spielhäuschen bilden ein tolles Fundament, mit denen Kinder fantasievolle Geschichten entwickeln und voller Herzblut spielen können.

Je nach Größe des Gartens sind individuelle Ausführungen möglich, die vom kleinen Kletterturm bis hin zum einem doppelten Spielhäuschen mit Brücke, Rutsche und Schaukel reichen.

Auch hier muss bei dem Kauf auf einige Sicherheitsmerkmale geachtet werden:

-      Schadstofffreie, stabile Materialien

-      Sicheres Konstrukt

-      Geprüfte Qualität und Sicherheitsstandards, ggf. TÜV- oder GS-Siegel

Gerade in der Kombination mit einer großen Sandkiste oder dem Standort in einem mit Sand befüllten Bereich machen Klettergerüst und Spielhaus zu einem aktiven, fröhlichen und fantasievollen Zeitvertreib, der alle Kinderherzen höher schlagen lässt.

 

Die eigene Sandkiste bringt so richtig Spaß!

Fazit

Einen Spielplatz im eigenen Garten anzulegen ist für jeden eine gute Idee, der zum einen ausreichend Platz hat, zum anderen einem Kind einen großen Traum erfüllen möchte.

Den Aufenthalt an der frischen Luft mit Spiel, Sport und Spaß zu verbinden ist der ideale Weg, um Kindern einen guten und gesunden Start in das Leben zu gewährleisten. Doch neben der körperlichen Fitness ist ein Spielplatz ideal, um außerdem die Motorik, das Gleichgewicht und die Geschicklichkeit zu trainieren.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © naturepost (CC0-Lizenz)

Abbildung 2: pixabay.com © EME (CC0-Lizenz)

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