Gute Lichtverhältnisse für Kinderzimmer

Zum Stillen, zum Kuscheln, zum Lesen, zum Spielen und zum Hausaufgaben machen – für jede Situation ist eine ganze eigene Beleuchtung nötig und gleich ist die Beleuchtung dabei nie.

Vielmehr ändert sie sich stets mit den Bedürfnissen und diese wiederum ändern sich im Lauf des Lebens häufig, besonders oft jedoch im Kindesalter. Grund genug die möglichen Beleuchtungsoptionen im Rahmen dieses Beitrags einmal genauer zu beleuchten.

So sollten die Lichtverhältnisse im Babyzimmer sein

Abbildung 1: Ist das Baby noch sehr klein, ist besondere Vorsicht geboten.
Kabel können Verlocken, daran zu ziehen und auch Steckdosen sind nie sicher.


Wer sich einmal genau überlegt, wann das Baby in den ersten Lebenswochen und -monaten Zeit in seinem Zimmer verbringt, der kommt schnell zu dem Schluss: zum Schlafen und zum Umziehen. Doch beide Aktivitäten könnten unterschiedlicher nicht sein wie ein Blick in die Tabelle zeigt:

Lichtverhältnisse beim Schlafen

Eigentlich braucht ein Baby zum Schlafen gar kein Licht. Manch ein Baby wacht aber ruhiger auf, wenn es eine Lichtquelle im Zimmer hat, so dass es nicht im Stockdunkeln liegt. Für diesen Zweck setzen Eltern zurecht auf gedämmte Lichtquellen, die nicht blenden. Auch wenn das Kind nachts gestillt wird, muss Mama nicht im Dunkeln sitzen, sondern kann ein sanftes Licht anknipsen. Auch zum Kuscheln vor dem Einschlafen ist das eine gute Option.

Lichtverhältnisse beim Umziehen

Wer die Wickelkommode im Kinderzimmer hat, wird dort das Baby wickeln und anziehen. Tipp: Natürlich ist es wichtig, dass das zentrale Licht den Schrank erhellt und es den Eltern ermöglicht, schnell die richtige Kleidung zu finden, doch darf das Licht nicht etwa das Baby blenden. Eltern sollten also darauf achten, dass die Wickelkommode nur indirekt beleuchtet ist.

 

Verschiedene Lichtquellen sollten ein Kleinkindzimmer erhellen

Wird das Kind größer, ist Licht etwas Spannendes – und Eltern stehen vor der Herausforderung, kindgerechte Lichtquellen zu bieten und dabei auf die Sicherheit im Kinderzimmer zu achten. Steht ein kleiner Mal- oder Spieltisch im Raum, sollte dieser gut ausgeleuchtet sein, aber nicht blenden. Grundsätzlich gilt: Zu helles Licht wirkt oft kalt. Eine wärmere Licht- und Farbnuance macht den Raum gemütlicher. 2.700 Kelvin oder weniger werden an dieser Stelle als Richtwert empfohlen.

Besonders häufig platzieren Eltern auch eine Art Vorleseecke im Zimmer. Darin ist dann ein gemütlicher Stuhl zu finden, der es dem Kind und dem Elternteil ermöglicht, gemeinsam zu Schmökern – und genau dafür ist eine helle Lichtquelle nötig, denn eine unzureichende Beleuchtung beim Lesen kann sich schnell negativ auf die Leistungsfähigkeit der Augen niederschlagen.

Neben diesen Nebenbeleuchtungen ist eine Hauptbeleuchtung wichtig, die den Raum ganz grundsätzlich erhellt, wenn darin gespielt wird oder der Schrank eingeräumt wird. Tipp: Von aufwendig gestalteten Deckenleuchten ist abzuraten, denn diese können Schatten werfen, die ein Kleinkind eher ängstigen als in Ruhe spielen lassen.

Das Kinderzimmer wird zum Jugendzimmer

Entwickelt sich das Kleinkind zum Schulkind und dann zum Jugendlichen wird sich die Einrichtung insofern verändern, dass ein Arbeitsbereich in Form eines Schreibtisches einziehen wird. Auch der richtigen Beschattung kommt dann eine immer wichtigere Bedeutung zu. Beleuchtungstechnisch wird sich dieser Wandel vollziehen:

 

Abbildung 2: Zum Malen und Schreiben ist eine Beleuchtung des Schreibtisches nötig.

 

- Am Schreibtisch ist eine entsprechende Schreibtischbeleuchtung nötig. Tipp: Wandhalterungen sparen Platz auf dem Tisch und leuchten meist einen größeren Tischanteil aus.

-  Die Nachttischleuchte darf nicht fehlen, denn nur sie ermöglicht es dem Kind oder Jugendlichen abends noch zu schmökern, ohne dabei mit einer Taschenlampe unter die Bettdecke zu kriechen.

-  Die Hauptbeleuchtung muss funktional sein – und natürlich den Designwünschen des Kindes entsprechen. Das heißt die Leuchte (in der Regel ist es eine Deckenleuchte) muss den Raum erhellen und sollte auch dunkle Areale wie Schränke oder Nischen ausleuchten. 200 bis 300 Lux werden von Experten empfohlen. Dies entspricht ungefähr dem Wert, der auch im Wohnzimmer empfohlen wird.

Welche Beleuchtung ist eigentlich kinderzimmertauglich?

 pixabay.com ©

 

Die Ansprüche im Kinderzimmer sind vielseitig. Daher verfügt der Anbieter Wohnlicht über eine vielfältige Produktpalette und vertreibt online über 40.000 Artikel, von denen auch einige kinderzimmertauglich sind. Doch was bedeutet das überhaupt? Die Kombination von Strom und Kind birgt immer auch ein gewisses Gefahrenpotential. Um dieses weitestgehend zu minimieren, sollten Eltern bei der Ausstattung der Kinderzimmer mit Leuchtmitteln diese Tipps berücksichtigen:

1.)    Eine gute Farbwiedergabe (mindestesn Ra 80) ist mit hochwertigen Lampen und Leuchten gegeben und sichert den Kindern langfristig Spaß in ihrer bunten Farbwelt.

2.)    Eltern sollten Kabel, Steckdosen, Lampen und Leuchten regelmäßig auf ihre einwandfreie Tauglichkeit überprüfen.

3.)    Lampen sollte außerhalb der Reichweite von Kindern sein, denn sie können heiß werden.

4.)    Lampen zu verzieren ist tabu. Das müssen Kinder lernen, denn wer ein Licht beispielsweise mit einem Tuch abdeckt, um eine gedämmte Lichtquelle zu erhallen, proviziert einen Brand.

5.)    Leuchtmittel aus Glas bergen Gefahren, denn sie können zerbrechen. Bruchfeste Leuchtmittel sind hier die sicherere Variante.

6.)    Licht darf nicht den Schlaf-Rhythmus beeinträchtigen. Ein Nacht- oder Orientierungslicht indes ist eine gute Wahl, um Kindern auch bei Dunkelheit eine Orientierungshilfe zu geben. Aber Achtung: Erst kürzlich kam es zu einem Rückruf für ein Nachtlicht. Der Grund: Ein Kind bekam einen Stromschlag.

7.)    Licht darf nie blenden. Darauf sollten Eltern beim Positionieren der Lampen achten.

Zum Nachschlagen: Grundbegriffe der Lichttechnik, Anforderungen und Festlegungen in diesem Bereich sind in der europäischen DIN-Norm (DIN EN 12665) festgelegt. Weitere Tipps zum Thema Kinderzimmerbeleuchtung sind hier zusammengefasst.

 

Abbildung 1: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Foundry (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © PublicDomainPictures  (CC0 Public Domain)

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