Das Fränkische Freilandmuseum Fladungen gibt Kindern und Eltern einen Einblick in das dörfliche Leben und die ländliche Baukultur von einst
Im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen erwacht das ländliche Leben längst vergangener Tage zu neuem Leben. Die Familien bekommen einen umfassenden Einblick in das dörfliche Wohnen und Wirtschaften in Unterfranken in den vergangenen Jahrhunderten. Die Kinder lernen dabei das ländliche Wohnen und die Baukultur von anno dazumal kennen.
Auf dem über zwölf Hektar großen Fränkischen Freilandmuseum in Fladungen bestaunen die Familien verschiedenste bäuerliche Hofstellen und Taglöhnerhäuser. Ergänzt werden die liebevoll ausgestatteten Haupthäuser durch Stallungen, Obstdörrhäusern und ähnliche Nebengebäude. Aber auch traditionelle Bauten wie die Kirche, das Dorfwirtshaus und das Gemeindebrauhaus können besichtigt werden. Besonders fasziniert sind die Kinder in der Mahl- und der Ölstube von der alten Mühlentechnik.
Wenn Kinder und Eltern vom Rundgang durch das Fränkische Freilandmuseum müde sind, ist eine Stärkung im historischen Wirtshaus „Zum Schwarzen Adler“ sinnvoll. Im Rhöner Bauernladen bewundern die Familien kunsthandwerkliche Produkte und erstehen die eine oder andere Spezialität aus Rhön und Frankenland.
Auch für Schulklassen sind die Bauernhäuser, die einst vom Verfall bedroht waren und im Fränkischen Freilandmuseum wieder aufgebaut wurden, eine willkommene Ergänzung zum Schulalltag. Das museumspädagogische Angebot reicht vom historischen Schulunterricht bis hin zur Präsentation „Vom Korn zum Brot“.
Tipp: Besonders empfehlenswert in Kombination mit dem Museumsbesuch ist die Fahrt mit dem Rhön-Zügle, einer historischen Museumseisenbahn, die zwischen den Bahnhöfen Fladungen und Mellrichstadt verkehrt. Neben den üblichen Fahrten laut Fahrplan sind auch Sonderfahrten nach Vereinbarung möglich.
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