Auf den Spuren der deutschen Braukunst

Auf den Spuren der deutschen Braukunst 

Es gibt ihn tatsächlich, den Weltbiertag. Er findet jedes Jahr am ersten Freitag im August statt und wurde erstmals im Jahr 2008 in den USA gefeiert. In Deutschland ist dieser kuriose Gedenktag zu Ehren der Brauer eher weniger bekannt, denn Deutschland hat seinen eigenen Tag des Bieres am 23. April. Und hier stehen auch nicht die Brauer im Mittelpunkt, sondern das berühmte deutsche Reinheitsgebot.

Pfiffige Geschenkideen für Biertrinker

Jeder Deutsche gönnt sich jedes Jahr 91 Liter des beliebten Gerstensaftes, wobei Männer deutlich mehr Bier trinken als Frauen. Da bietet es sich doch an, den Freund, Partner oder Ehemann mit einem passenden Geburtstagsgeschenk zum Thema Bier zu überraschen. Ein Bierbraufässchen beispielsweise. Das gibt es bequem online bei Danato, dem Online-Fachhändler für außergewöhnliche Geschenkideen. Oder wie wäre es mit der Männerhandtasche für das Notfallbier, das „Nix-Geschenk“ für Biertrinker oder das Pils Bierbrauset. Bei Danato findet sich für jeden Bierliebhaber ein passendes Geschenk. Der Anlass spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, denn pfiffige Geschenke für Männer kommen zu jeder Zeit gut an.

Ein Blick in die Geschichte

Der Bierkonsum sinkt seit Jahren kontinuierlich. Im Jahr 2020 verkauften die Brauereien noch 8,7 Milliarden Liter Bier, 508 Millionen Liter weniger als im Vorjahr. Dabei war Bier im Mittelalter sogar Trinkwasserersatz. Es war durch den Alkohol frei von Keimen und Bakterien und wurde selbst Kindern verabreicht. Seefahrer nahmen es mit auf ihre Reisen, da Bier haltbarer als Wasser war. Und bis ins 17. Jahrhundert galt Bier im Vergleich zu Suppen und Breis als geschmackvolle Mahlzeit. Flüssiges Brot wurde das Bier genannt. Das ist auch der Grund für die Entstehung des weltberühmten deutschen Reinheitsgebotes. Bier war Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung. Um sie zu schützen, erließen der bayerische Herzog Wilhelm IV. und sein Bruder Herzog Ludwig X. 1516 die Herstellungsvorschrift, heute Reinheitsgebot genannt. Damit sollte Bierpanschern das Handwerk gelegt werden.

(c) Pixabay

Nur Hopfen, Malz, Wasser und Hefe sind erlaubt

Noch heute spielt das Reinheitsgebot für die Brauereien eine entscheidende Rolle, hebt sich das deutsche Bier dadurch doch von der ausländischen Konkurrenz ab. Es ist die älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Die rund 1500 deutschen Brauereien stellen nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser rund 7000 unterschiedliche Biermarken her. Im Mittelalter, als Bierbrauen noch reine Frauensache war, diente ein nicht fertig gebackener Laib Brot als Ausgangsprodukt. Das Brot wurde mit Wasser vermengt und der natürlichen Gärung überlassen. Heute wird Bier in modernen Brauanlagen aus besten Rohstoffen hergestellt.

Braukunst hautnah erleben

Das Brauen ist eine Kunst für sich, die es zu entdecken lohnt. In vielen Brauereien werden Führungen angeboten, zum Beispiel im Hofbräuhaus in Traunstein mit Braumeisterführung und Spezialverkostungen. Hier wird seit vielen Generationen Bier gebraut. Stationen der Besichtigung sind unter anderem der historische Malzboden, der Gär- und der Lagerkeller. Andere historische Brauereien sind heute Museen, wie etwa die ehemalige Brauerei in Unna. Das Gebäude ist heute ein Zentrum für internationale Lichtkunst. Künstler aus aller Welt zeigen hier Kunst aus und mit Licht. Die Ausstellungsräume befinden sich im ehemaligen Kühlkeller, zehn Meter unter der Erde. Familien, die die Ausstellungen besuchen, werden von einem Mitarbeiter begleitet. Man kann sich nämlich leicht in den unterirdischen Gewölbegängen verirren. 

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