Tretroller für Kids

Sicherer Fahrspaß mit dem Tretroller

 

Rollerfahren ist die perfekte Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren. Viele Experten empfehlen heutzutage, dass Kinder erst einmal mit dem Tretroller ihren Gleichgewichtssinn schulen, was den Umstieg auf ein Fahrrad dann immens erleichtert. Wer erinnert sich nicht selbst gerne an die Kindheit, als der Roller für jeden noch so kurzen Weg zum Einsatz kam? Und auch für Wettfahrten mit Freunden und Geschwistern war er eines der ersten Fahrzeuge, mit denen sich jedes Kind fortbewegte. Das ist heute nicht anders. Vielmehr werden die Rollerfahrer immer jünger. Immerhin gibt es schon für die Kleinsten tolle Modelle.

 

Ab welchem Alter eignet sich ein Roller für dein Kind?

Rollerfahren kann dein Kind schon mit etwa zwei Jahren. Für die ganz Kleinen gibt es noch die speziellen Einstiegsmodelle, die eine dreifache Bereifung haben. Dadurch wird deinem Kind mehr Sicherheit gegeben und die Gefahr, dass es stürzt oder umfällt, wird geringer. Ab etwa 3,5 Jahren können Kinder Roller mit zweifacher Bereifung verwenden. Natürlich sind das nur Richtwerte, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Daher gilt es insbesondere, die Fähigkeiten und die Motorik deines Kindes zu beobachten, bevor du ein Modell mit zwei Reifen für dein Kind kaufst.

 

Wo darf man mit dem Tretroller fahren?

Mit Tretrollern darf nur auf dem Gehweg gefahren werden. Bis dein Kind die Fahrradprüfung bestanden hat oder 12 Jahre alt ist, darf es nicht allein im öffentlichen Verkehr mit dem Tretroller unterwegs sein. Aber dennoch ist er ein unentbehrlicher Freund für dein Kind. Sei es auf dem gemeinsamen Weg mit dir zum Kindergarten, zum Einkaufen oder zum Spielplatz. In Fußgängerzonen, auf Radwegen und auch auf der Straße ist das Tretrollerfahren verboten. Eine Ausnahme gilt, wenn es keinen Gehweg gibt. Eine gute Möglichkeit, um Sicherheit beim Rollerfahren zu erlangen, ist häufig der eigene Garten oder die Hofeinfahrt. Hier kann dein Kind, natürlich nur unter Aufsicht, die ersten „Gehversuche“ mit dem Roller machen, seine Fähigkeiten festigen und den Gleichgewichtssinn schulen. Für dich als Rollerfahrer gilt die Straßenverkehrsordnung nicht. Du musst dich an dieselben Regeln halten wie die Fußgänger.

 

Besteht eine Helmpflicht mit dem Tretroller?

Nein. Es gibt keine Helmpflicht für Rollerfahrer. Aber denke dabei immer an die Sicherheit deines Kindes. Ob auf Gehwegen, im eigenen Garten oder in der Hofeinfahrt, dein Kind sollte immer einen Helm tragen. Das schützt nicht nur den Kopf bei Stürzen, sondern hilft auch dabei, dass sich das Kind schon von Beginn an daran gewöhnt, einen Helm zu tragen. Stolperfallen können überall lauern. Sei es auf Gehwegen oder zu Hause. Der Helm ist ein wichtiger Schutz, auf den du nicht verzichten solltest. Am besten ist es, du wählst einen Helm für dein Kind, der nicht zu dunkel ist. Optimal sind helle, leuchtende Farben. Diese bieten besonders jetzt in der finsteren Jahreszeit einen zusätzlichen Schutz. Durch den hellen Helm wird der Rollerfahrer gut sichtbar. Noch besser ist es, zusätzliche Reflektoren am Helm zu befestigen. Das erhöht die Sicherheit nochmal.

 

Fazit

Tretrollerfahren ist für alle ein großer Spaß. Du kommst damit schnell von A nach B und hast dabei noch viel Freude. Ob ganz kleine Fahrer, die ihre ersten Versuche auf einem Roller mit drei Rädern machen oder schon geübte Fahrer, für alle sollte das Tragen eines Schutzhelmes selbstverständlich sein, auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Helm schützt den Kopf. Und gerade beim Rollerfahren kann es durch kleine Stolperfallen wie Gullideckel oder Ähnlichem schnell zu einem Sturz kommen. Besonders für Kinder sollte der Helm zur wichtigsten Ausrüstung beim Rollerfahren zählen. Nicht nur jetzt, wenn es schon früh dunkel wird, solltest du darauf achten, dass dein Kind möglichst sichtbar im Straßenverkehr unterwegs ist. Das erreichst du mit Reflektoren am Helm oder an der Kleidung.

 

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