10 Tipps für den ersten Urlaub mit der Familie

Egal, ob das Baby nur einige Monate alt ist oder schon Ü3 und in die Rubrik „Kleinkind“ fällt – ein Familienurlaub ist immer eine ganz besondere Herausforderung. Für die Organisatoren, sprich die Eltern, bedeutet das nämlich nicht nur einen Urlaubsort zu suchen, der bei Wind und Wetter familientauglich ist, sondern auch in die imaginäre Glaskugel zu kucken, um herauszufinden, welche Kleidung wohl nötig ist, wie viel davon und welches Spielzeug gerade zum Zeitpunkt des Urlaubs „in“ sein wird.

Mit diesen 10 Tipps für den ersten Urlaub mit Familie wird die Organisation etwas einfacher.

1.)    Der geeignete Urlaubsort mit Kind

pixabay.com © vonpics (CC0 Public Domain)

Was ein Urlaubsziel zum geeigneten Familiendomizil macht, ist von vielen Einzelfaktoren abhängig. Insbesondere die Jahreszeit ist entscheidend. Das muss nun nicht zwingend heißen, im Sommer nur in den Süden reisen zu können – ganz im Gegenteil.

Da gerade Babys und Kleinkinder schwer mit übermäßiger Hitze zu kämpfen haben, sollte auch auf ein angebrachtes Klima geachtet werden, kurz um: Im Sommer in den Norden, wie beispielsweise nach Dänemark oder Schweden, zu reisen ist durchaus familienfreundlich, denn es wird dort nicht zu kalt sein, aber eben auch nicht zu heiß.

Wen es indes gen Süden zieht, der kann auch in der Vor- oder Nachsaison nach Italien oder Spanien reisen. Der Vorteil: Es ist weniger los und weniger heiß. Wer so mutig ist und außerhalb der klassischen Reisezeiten in die Ferne fährt, der sollte darauf achten, dass in der Umgebung wetterunabhängige Freizeitoptionen auffindbar sind. Ein Schwimmbad oder ein Indoor-Spielplatz sind hier gute Optionen, um auch bei schlechtem Wetter Spaß zu haben. Diese Webseite informiert zudem über sichere Reiseziele.

2.)    Die geeignete Unterkunft

Wirbt ein Anbieter eines Hotels oder einer Ferienwohnung mit dem Label, besonders kinderfreundlich ausgestattet zu sein, rentiert sich ein Blick in die Details. Nach Angaben auf dieser Seite gelten zudem das Vorhandensein von Hochstuhl, Kinderbett, Wickelkommode und Babybadewanne als Standard in Luxusferienhäusern.

Durch den großzügigen Platz und der umfassenden Ausstattung gilt diese Unterkunftsform als besonders kinderfreundlich – oder vielmehr „elternfreundlich“, denn das genannte Equipment ermöglicht es letztlich, den Eltern ihre Kindern auch fern der Heimat entspannt zu umsorgen und zu verpflegen. So bleibt genügend Zeit für die Familie, um zu entspannen.

3.)    Die Urlaubszeit

Urlaubszeit sollte nicht nur die reine Reisezeit sein. Wenn das berufstätige Elternteil erst am Tag der Abreise den ersten Urlaubstag hat, kann dies schnell zum Stressfaktor werden, denn die Vorbereitung bleibt allein am nicht-berufstätigen Part hängen. Wenn gar beide Elternteile arbeiten, wäre solch eine knapp bemessene Urlaubszeit fast schon fatal, denn die Urlaubsvorbereitungen müssen zum normalen Alltag gestemmt werden.

Tipp: Besser ist es da vor und nach der eigentlichen Reisezeit ein paar Tage zuhause einzuplanen. Das hilft entspannt zu verreisen und nach dem Urlaub auch Zeit zum Auspacken zu haben.

4.)    Das große Packen, Teil 1: die Kleidungsfrage

Natürlich muss die Kleidung der Saison und dem Ziel angepasst sein. Grundsätzlich gilt: Gibt es eine Waschgelegenheit am Urlaubsort (Waschmaschine und bestenfalls Trockner), kann in punkto Menge vergleichsweise übersichtlich kalkuliert werden. Eltern sollten pro Tag ein Outfit rechnen – und den Individualitätsfaktor dazu addieren. Spuckt das Baby viel, werden besser zwei bis drei Outfits am Tag eingerechnet.

Steht ein Urlaub am Sandstrand oder auf dem Bauernhof an, darf es auch gerne eine Ration Kleidung mehr sein, denn selbst wenn es die Möglichkeit gibt zu waschen, sollte das nicht auch noch im Urlaub das tägliche Brot der Eltern sein.

5.)    Das große Packen, Teil 2: die Spielzeugfrage

Die Erfahrung vieler Eltern zeigt: Meist wird im Urlaub ganz anderes Spielzeug benötigt als zu Hause. Häufig setzen Familien auf traditionelle, alte Brettspiele, die Spielspaß für die ganze Familie garantieren. Eine gute Mischung an Spielzeug könnte so aussehen:

-          Selbst-Spiel-Spielzeug für die Autofahrt und für den Besuch im Restaurant

-          Familienspiele für die gemeinsame Indoor-Beschäftigung

-          Outdoor-Spielsachen, die altersgerechte, sportliche Betätigung ermöglichen

 

 pixabay.com © Jiricek72 (CC0 Public Domain)

6.)    Die Fahrzeugfrage

Ab dem Alter von zwei oder zweieinhalb Jahren ist häufig der Kinderwagen nicht mehr das Wunsch-Fahrzeug Nummer 1, sondern vielleicht ein Laufrad, ein Dreirad oder ein Bobbycar.

Super, wenn dieses Fahrzeug noch Platz im Kofferraum oder in der Dachbox finden könnte, denn es ermöglicht den Kindern sich auch im Urlaub körperlich zu betätigen und ist natürlich viel schicker, als von den Eltern im Kinderwagen kutschiert zu werden.

7.)    Apropos Kinderwagen ...

Kann das Kind erst einmal eigenständig sitzen, ist die Kinderwagenfrage viel leichter zu lösen, denn: Viele familienfreundliche Unterkünfte bieten Leihkinderwägen an, die dann infrage kommen, wenn das Kind so alt ist, dass keine spezielle Polsterung und kein spezieller Gurt mehr nötig ist. Meist können Sportwagen geliehen werden, die ihren Zweck vor Ort erfüllen – und Platz im Kofferraum schaffen.

8.)    Was essen die Kleinen?

pixabay.com © Ajale (CC0 Public Domain)

Bei der Essensfrage scheiden sich die Elterngeister. Während die einen der Überzeugung sind, ein All-inclusive-Urlaub im Hotel ist die beste Option, denn dabei findet sich auch immer etwas Passendes für den Nachwuchs, schwören andere darauf, Selbstversorger zu sein. Letztlich muss das jede Familie selbst entscheiden.

Fakt ist jedoch, dass die Herausforderung mit dem Alter der Kinder wächst. Kinder die noch die Flasche bekommen, bekommen diese überall. Wird bereits Brei gefüttert, steigen viele für die Zeit des Urlaubs um auf Gläschen oder nutzen einen mitgebrachten Pürierstab, um beispielsweise das Essen vom Büffet kindgerecht aufzubereiten.

9.)    Hinweise zur Ausweispflicht

Seit 2012 gibt es ein Gesetz wonach auch Kinder der Ausweispflicht unterliegen. Welche Ausweisart in welchem Land verpflichtend ist, ist jeweils unterschiedlich. Zudem entscheidet das Alter des Kindes über die Art des Ausweises: Der Kinderreisepass wird bis zum 12. Lebensjahr ausgestellt, anschließend kann der elektronische Reisepass beantragt werden. Ab 16 gilt zusätzlich die Pflicht, einen Personalausweis zu besitzen. Weitere Details dazu sind hier nachzulesen.

10.)  Der Urlaubsmodus

Wer sich dafür entscheidet, mit einem Baby oder Kleinkind in den Urlaub zu reisen, der muss auch das richtige Mindset dafür mitbringen, um die Zeit entspannt genießen zu können. Eltern sollten das Perfektionismus-Gen ruhig zuhause lassen und stattdessen Improvisationstalent einpacken. So reist es sich viel entspannter, auch wenn kleine Hindernisse beim Familienurlaub vorprogrammiert sind.

 

Abbildung 1: pixabay.com © vonpics (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Jiricek72 (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © Ajale (CC0 Public Domain)

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