Gut gerüstet für den Ausflug. So klappt es mit der Auswahl des Ausflugs- Rucksacks für Kinder

Gut gerüstet für den Ausflug. So klappt es mit der Auswahl des Ausflugs-Rucksacks für Kinder

Die Umhängetasche ist für die Kindergartenbrotzeit schon in Ordnung. Für den Ausflug muss jedoch ein richtiger Ausflugsrucksack her, der genügend Platz für Essen, Getränke und Outdoor-Equipment bietet. pixabay.com © EME (CC0 Public Domain)

Einen Ausflugs-Rucksack für Kinder auszuwählen, bedeutet einen Spagat zu wagen. Eltern achten auf Tragekomfort, Rückenfreundlichkeit, Funktionalität, Material und Größe. Dem Nachwuchs jedoch muss der Rucksack vor allem gefallen, sonst wird er nämlich nicht selbst getragen, sondern recht unpfleglich behandelt und vielleicht sogar nicht einmal selbst getragen – sondern auf Mamas oder Papas Rücken gehievt. Worauf es ankommt, damit Jung und Alt den besten Ausflugs-Rucksack für Kinder finden, verrät der folgende Ratgeber.
 
Größe und Gewicht hängen eng miteinander zusammen
Als Faustformel gilt: In die Kinderkrippe stiefeln die Ein- bis Dreijährigen mit einem Mini-Rucksack mit zwei bis vier Litern Volumen. In den Kindergarten kann der Nachwuchs im Alter zwischen drei und fünf Jahren bereits einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von fünf bis zehn Litern tragen. Und zu einem ABC-Schützen im Alter zwischen sechs und acht Jahren passt ein Rucksack mit 11 bis 16 Litern Volumen. Wer den Rucksack für einen Tagesauflug packen möchte, sollte auf ein größeres Modell mit 20 Litern Fassungsvermögen setzen.
 
Diese Zahlen geben eine erste Orientierung, wobei zweierlei gilt: Ein Rucksack sollte immer so leicht wie möglich und so schwer wie nötig bepackt sein. Zudem muss das Fassungsvermögen natürlich nicht vollständig ausgereizt werden. Stattdessen dienen diese Größenrichtwerte dazu, den passenden Rucksack zu finden, der natürlich nicht nur im Kindergarten und in der Schule verwendet werden kann, sondern auch bei der Altersklasse entsprechenden Ausflügen.
 
Wichtig sind darüber hinaus zwei weitere Hinweise zur Größe eines Rucksacks:
 
  • Das Eigengewicht sollte möglichst gering sein. Im besten Fall wiegt ein Ausflugs-Rucksack für Kinder unter 1.000 Gramm. In Onlineshops lässt sich nach dieser Größeneinheit ebenso filtern wie nach der Größe des Rucksacks.
 
  • Je nach Größe, Fassungsvermögen und auch Altersempfehlung liegen Kinderrucksäcke zwischen 17 und 45 Zentimeter Höhe, wobei klar ist: Je größer die Kinder und je umfangreicher die Ausflugspläne werden, desto höher werden auch die Rucksäcke. Schließlich braucht der Nachwuchs dann mehr und mehr Platz.
     
Achtung: Oft verleitet ein Rucksack mit reichlich Fassungsvermögen auch dazu, ihn randvoll zu packen. Allerdings gilt es darauf zu achten, dass ein Ausflugs-Rucksack für Kinder niemals überladen wird. Maximal zehn bis 15 Prozent des Körpergewichts darf der Rucksack auf die Waage bringen, heißt es seitens des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Ein Siebenjähriger, der 30 Kilogramm auf die Waage bringt, sollte einen Rucksack mit maximal drei bis viereinhalb Kilogramm tragen. Auch die Größe des Kindes spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ein besonders kleiner Siebenjähriger, der unter 110 Zentimeter groß ist, sollte weniger Gewicht tragen.
 
Auf einer längeren Wanderung sollte der Rucksack einen Becken- und Brustgurt haben. Das entlastet den Rücken. pixabay.com © MaBraS (CC0 Public Domain)
 
Ausstattung und Merkmale eines Ausflugs-Rucksacks für Kinder

Der erste Kinderrucksack ist meist recht schlicht gestaltet. Im großen Innenfach ist Platz für Proviant. Im Außenfach lässt sich vielleicht eine Trinkflasche unterbringen oder ein Päckchen Taschentücher griffbereit verstauen. Diese Aufteilung ist übersichtlich und selbst kleinen Kindern bereits einleuchtend. Werden die Kinder größer, entwickeln einige Kinder ein wahres Abenteuerfaible, wenn sie einen Ausflug in die Natur machen, der dann eine kleinteiligere Rucksack-Aufteilung nötig machen könnte. Wer einen forschenden Abenteurer mit dem passenden Ausflugs-Rucksack für Kinder ausstatten möchte, der tut daran nach einem Modell zu suchen, dass viele kleine Taschen hat – für Taschenlampe und Kompass aber auch für die vielen Fundstücke, die unterwegs aufgelesen werden.
 
Besonders praktisch sind Ausflugs-Rucksäcke für Kinder, die diese Ausstattungsmerkmale mitbringen:
 
  • Ein integrierter Regenschutz hält den Rucksack und das Hab und Gut darin trocken und bringt kaum Gewicht auf die Waage.
  • Ein Sitzkissen sollte in jedem Kindergarten-Rucksack Platz finden. Häufig führen die Ausflüge der kleinen Abenteurer in den Wald, wo ein Sitzkissen einem nassen Po vorbeugen kann.
  • Der Becken- und Brustgurt ist spätestens für Schulkinder Pflicht. Während Kindergartenkinder meist noch keinen allzu schwer bepackten Ausflugs-Rucksack tragen, könnte ein Ausflugs-Rucksack eines Schulkindes durchaus vollbepackt sein. Brust- und Beckengurte, die auch von Kinderfingern schnell und einfach zu verstellen sein müssen, sorgen für eine ideale Gewichtsaufteilung. So können sich die Kinder freier bewegen. Auch auf dem Fahrrad ist ein Rucksack mit Becken- und Brustgurt die beste Wahl, da er sicher auf dem Rücken hält.
  • Ein Belüftungssystem ist immer dann ratsam, wenn der Ausflugs-Rucksack für Kinder auch exzessiv genutzt wird, beispielsweise auf Wander- oder auf Radtouren.
  • Kinder, die ihren Rucksack schultern, um eigenständig zum Sport- oder Musikunterricht zu gehen oder zu fahren, sollten gut sichtbar sein, was bedeutet: Reflektoren sind an diesen Ausflugs-Rucksäcken für Kinder Pflicht. Der ADAC rät zur Ausstattung mit Strahlern, phosphoreszierenden Reflektoren und leuchtenden Fahrradspeichen, wenn der Nachwuchs mit dem Fahrrad unterwegs ist.
  • Besonders praktisch sind Ausflugs-Rucksäcke für Kinder, die aus einem besonders strapazierfähigen Material und darüber hinaus auch noch waschbar sind.
 
Kleine Abenteurer brauchen einen Rucksack, der robust und reißfest ist, Platz für Abenteurer-Equipment bietet und jede Verrücktheit mitmacht. pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)
 
Tipp: So kommen die Wünsche von Eltern und Kindern unter einen Hut
 
Beim Kauf eines Ausflugs-Rucksacks für Kinder ist es wichtig, dass die Wünsche der Eltern an den Rucksack idealerweise in einer kinderfreundlichen Optik so verpackt sind, dass sie beim Nachwuchs auch ankommen. Das sorgt für Akzeptanz. In der Praxis lässt sich das vor allem im Onlinehandel gut umsetzen, denn im gut sortierten Rucksack-Fachhandel gibt es Filter, die bei der Auswahl helfen.
Tipp: Eltern tun gut daran, eine Vorauswahl zu treffen – mit Blick auf Fassungsvermögen, Eigengewicht, Höhe, Aufteilung und Ausstattungsmerkmale des Ausflugsrucksacks. Erscheint die Auswahl mit den Wunschkriterien des Nachwuchses dann auf dem Bildschirm, kann der Nachwuchs in aller Ruhe nach dem Wunschmotiv suchen. Dabei lässt sich meist Folgendes beobachten: Während Krippenkinder meist zu Rucksäcken in Form von Stofftieren tendieren, setzen Kindergartenkinder auf Zeichentrinkhelden wie Olaf, die Minions oder die Tiere von Paw Patrol. Abenteuerlustige Grundschüler, die vielleicht sogar das Geocaching für sich entdeckt haben, würden dann weniger auf das Motiv achten als vielmehr auf die Aufteilung der Fächer für ihr Forscherequipment.
 

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