Kinder und WLAN am Flughafen: Eine riskante Kombination für jede Reise

Kinder und WLAN am Flughafen: Eine riskante Kombination für jede Reise

Insbesondere Reisen mit langen Zwischenstopps am Flughafen stellen für Kinder eine besondere Belastung dar. Um Langeweile zu vermeiden, bringen viele Eltern ein Handy oder ein Tablet mit. Doch genau das kann insbesondere im öffentlichen WLAN mit einigen Risiken einhergehen, ob beim Thema Sicherheit oder bei kindgerechten Inhalten.

 

(c) Pexels

Kinder müssen den Umgang mit neuer Technik lernen

Die Digitalisierung hat unseren Alltag heute fest im Griff. Selbst in der Schule und später im Beruf muss praktisch jeder über die notwendigen IT-Grundkenntnisse verfügen. Deswegen ist es nicht verkehrt, Kindern möglichst früh den richtigen Umgang mit neuen Technologien beizubringen. Digitale Kompetenz bietet später im Leben sogar viele Vorteile. 

Aber dem Kind einfach ein Tablet in die Hand zu drücken, ist nicht der richtige Weg. Insbesondere soziale Medien haben eine starke Suchtwirkung und Experten warnen vor den Gefahren des übermäßigen Konsums. Die Zeit mit digitalen Medien muss also ausgewogen sein und im Einklang mit allen anderen Verpflichtungen des Alltags geschehen.

Hier spielt es erst einmal grundsätzlich keine Rolle, ob die Nutzung zuhause oder während eines langen Aufenthalts am Flughafen erfolgt. Viel wichtiger sind klare Grenzen, damit die Kinder nicht zu viel Zeit auf sozialen Medien oder in digitalen Welten verbringen.

Hacker nehmen Kinder und Jugendliche ins Visier

Ein weiteres Problem ist die Zunahme an gezielten Angriffen durch Hacker. Kinder geraten dabei besonders gerne ins Visier, weil sie sich in der Regel mit dem Thema IT-Sicherheit nicht gut auskennen. Zudem nutzen die Angreifer ihre Leichtgläubigkeit oder Naivität aus, um ein Gerät mit Schadsoftware zu infizieren oder sensible Daten abzugreifen.

Im öffentlichen WLAN am Flughafen kommen noch weitere Risiken hinzu, so zum Beispiel die schwache Absicherung des Netzwerks. Aufgrund einer fehlenden Verschlüsselung können Angreifer die übertragenen Daten relativ einfach auslesen. Manchmal stellen Hacker sogar einen gefälschten Hotspot bereit, mit dem sie ebenfalls an alle Daten gelangen.

Die gestohlenen Informationen werden dann für weitere Betrugsmaschen genutzt oder im Dark Web verkauft. Für die Kriminellen ist das ein lohnendes Geschäft und ein belebter Flughafen bietet ihnen genau die Anonymität, die sie brauchen.

Praktische Tipps für eine sichere Nutzung am Flughafen

Kinder müssen sich also beim Warten irgendwie die Zeit vertreiben, stehen aber im öffentlichen WLAN am Flughafen besonderen Risiken gegenüber. Mit den folgenden Tipps ist aber dennoch eine problemlose Nutzung möglich.

Mit einem VPN alle Übertragungen im WLAN verschlüsseln

Der erste Schritt zu höherer Sicherheit ist der Einsatz eines VPN (virtuellen privaten Netzwerks). Es handelt sich hierbei um eine App, die sich auf allen Geräten wie Handys, Tablets und Laptops installieren lässt. Sie baut eine verschlüsselte Verbindung auf und bietet noch weitere Sicherheitsfeatures, sodass Angreifer kaum noch eine Chance haben.

Wer ein VPN richtig nutzen möchte, muss nur ein paar einfachen Schritten folgen. Abo wählen, App herunterladen, die ersten Einstellungen machen und dann mit einem VPN-Server verbinden. Was anfangs kompliziert wirken mag, ist in der Praxis fast schon selbsterklärend. Die moderne Benutzeroberfläche macht die Nutzung zum Kinderspiel.

Kindersicherung einrichten bzw. Erwachseneninhalte blockieren

Viele Eltern lassen ihre Kinder ohne Aufsicht ins Internet. Man kann und sollte ihnen zwar nicht permanent über die Schulter schauen, es gibt aber technische Lösungen, die trotzdem ein kindgerechtes Erlebnis garantieren können. Eine entsprechende Funktion oder App lässt sich meistens leicht auf dem Gerät installieren.

Man muss dann nur noch das Blockieren von Websites für Erwachsene aktivieren und die Apps auswählen/freigeben, die das Kind nutzen darf. Anschließend können Kinder auch mal längere Zeit ohne Aufsicht das Internet genießen, die aktivierte Kindersicherung erledigt nämlich den Rest. Das schützt nebenbei noch vor Betrugs-Seiten, die sich an Erwachsene richten.

Pausen und Grenzen bei der Nutzung vorab vereinbaren

Zwar gibt es beim Warten am Flughafen nicht wirklich viel zu tun, aber stundenlanges Starren auf einen Bildschirm sollte ebenfalls nicht die einzige Option sein. Ein kurzer Spaziergang, um sich die Flugzeuge anzuschauen und ein kleiner Snack zwischendurch sorgen für mehr Abwechslung. Kinder brauchen schließlich ein wenig Bewegung.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sollte die Nutzungszeit vorab vereinbart bzw. festgelegt werden. Das gibt von Anfang an einen klaren Rahmen vor und sorgt dafür, dass Kinder einen gesunden Rhythmus erlernen können. Hier gilt es individuell zu entscheiden, ob die Zeit am Flughafen unter die gleichen Rahmenbedingen fällt wie zuhause.

Fazit: WLAN am Flughafen kann mit Risiken einhergehen, mit dem richtigen Tipps können Kinder aber gefahrlos surfen

Lange Aufenthalte am Flughafen müssen heute nicht mehr so langweilig wie früher sein. Schließlich verfügt mittlerweile fast jede Familie über Handys, Tablets und Laptops. Doch die Nutzung des öffentlichen WLANs kann mit einigen Gefahren einhergehen. So bietet das schwach gesicherte Netzwerk Hackern ideale Bedingungen zum Abgreifen von Daten.

Eltern sollten also vorab entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen, so zum Beispiel die Nutzung einer praktischen VPN-App. Sie kann alle Übertragungen im WLAN verschlüsseln. Eine Kindersicherung kann ebenfalls sinnvoll sein. Kinder können dann ohne permanente Aufsicht im Internet surfen, weil die Sicherung nur noch kindgerechte Inhalte zulässt.

Kinder und WLAN am Flughafen: Eine riskante Kombination für jede Reise

Insbesondere Reisen mit langen Zwischenstopps am Flughafen stellen für Kinder eine besondere Belastung dar. Um Langeweile zu vermeiden, bringen viele Eltern ein Handy oder ein Tablet mit. Doch genau das kann insbesondere im öffentlichen WLAN mit einigen Risiken einhergehen, ob beim Thema Sicherheit oder bei kindgerechten Inhalten.

Kinder müssen den Umgang mit neuer Technik lernen

Die Digitalisierung hat unseren Alltag heute fest im Griff. Selbst in der Schule und später im Beruf muss praktisch jeder über die notwendigen IT-Grundkenntnisse verfügen. Deswegen ist es nicht verkehrt, Kindern möglichst früh den richtigen Umgang mit neuen Technologien beizubringen. Digitale Kompetenz bietet später im Leben sogar viele Vorteile. 

Aber dem Kind einfach ein Tablet in die Hand zu drücken, ist nicht der richtige Weg. Insbesondere soziale Medien haben eine starke Suchtwirkung und Experten warnen vor den Gefahren des übermäßigen Konsums. Die Zeit mit digitalen Medien muss also ausgewogen sein und im Einklang mit allen anderen Verpflichtungen des Alltags geschehen.

Hier spielt es erst einmal grundsätzlich keine Rolle, ob die Nutzung zuhause oder während eines langen Aufenthalts am Flughafen erfolgt. Viel wichtiger sind klare Grenzen, damit die Kinder nicht zu viel Zeit auf sozialen Medien oder in digitalen Welten verbringen.

Hacker nehmen Kinder und Jugendliche ins Visier

Ein weiteres Problem ist die Zunahme an gezielten Angriffen durch Hacker. Kinder geraten dabei besonders gerne ins Visier, weil sie sich in der Regel mit dem Thema IT-Sicherheit nicht gut auskennen. Zudem nutzen die Angreifer ihre Leichtgläubigkeit oder Naivität aus, um ein Gerät mit Schadsoftware zu infizieren oder sensible Daten abzugreifen.

Im öffentlichen WLAN am Flughafen kommen noch weitere Risiken hinzu, so zum Beispiel die schwache Absicherung des Netzwerks. Aufgrund einer fehlenden Verschlüsselung können Angreifer die übertragenen Daten relativ einfach auslesen. Manchmal stellen Hacker sogar einen gefälschten Hotspot bereit, mit dem sie ebenfalls an alle Daten gelangen.

Die gestohlenen Informationen werden dann für weitere Betrugsmaschen genutzt oder im Dark Web verkauft. Für die Kriminellen ist das ein lohnendes Geschäft und ein belebter Flughafen bietet ihnen genau die Anonymität, die sie brauchen.

Praktische Tipps für eine sichere Nutzung am Flughafen

Kinder müssen sich also beim Warten irgendwie die Zeit vertreiben, stehen aber im öffentlichen WLAN am Flughafen besonderen Risiken gegenüber. Mit den folgenden Tipps ist aber dennoch eine problemlose Nutzung möglich.

Mit einem VPN alle Übertragungen im WLAN verschlüsseln

Der erste Schritt zu höherer Sicherheit ist der Einsatz eines VPN (virtuellen privaten Netzwerks). Es handelt sich hierbei um eine App, die sich auf allen Geräten wie Handys, Tablets und Laptops installieren lässt. Sie baut eine verschlüsselte Verbindung auf und bietet noch weitere Sicherheitsfeatures, sodass Angreifer kaum noch eine Chance haben.

Wer ein VPN richtig nutzen möchte, muss nur ein paar einfachen Schritten folgen. Abo wählen, App herunterladen, die ersten Einstellungen machen und dann mit einem VPN-Server verbinden. Was anfangs kompliziert wirken mag, ist in der Praxis fast schon selbsterklärend. Die moderne Benutzeroberfläche macht die Nutzung zum Kinderspiel.

Kindersicherung einrichten bzw. Erwachseneninhalte blockieren

Viele Eltern lassen ihre Kinder ohne Aufsicht ins Internet. Man kann und sollte ihnen zwar nicht permanent über die Schulter schauen, es gibt aber technische Lösungen, die trotzdem ein kindgerechtes Erlebnis garantieren können. Eine entsprechende Funktion oder App lässt sich meistens leicht auf dem Gerät installieren.

Man muss dann nur noch das Blockieren von Websites für Erwachsene aktivieren und die Apps auswählen/freigeben, die das Kind nutzen darf. Anschließend können Kinder auch mal längere Zeit ohne Aufsicht das Internet genießen, die aktivierte Kindersicherung erledigt nämlich den Rest. Das schützt nebenbei noch vor Betrugs-Seiten, die sich an Erwachsene richten.

Pausen und Grenzen bei der Nutzung vorab vereinbaren

Zwar gibt es beim Warten am Flughafen nicht wirklich viel zu tun, aber stundenlanges Starren auf einen Bildschirm sollte ebenfalls nicht die einzige Option sein. Ein kurzer Spaziergang, um sich die Flugzeuge anzuschauen und ein kleiner Snack zwischendurch sorgen für mehr Abwechslung. Kinder brauchen schließlich ein wenig Bewegung.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sollte die Nutzungszeit vorab vereinbart bzw. festgelegt werden. Das gibt von Anfang an einen klaren Rahmen vor und sorgt dafür, dass Kinder einen gesunden Rhythmus erlernen können. Hier gilt es individuell zu entscheiden, ob die Zeit am Flughafen unter die gleichen Rahmenbedingen fällt wie zuhause.

Fazit: WLAN am Flughafen kann mit Risiken einhergehen, mit dem richtigen Tipps können Kinder aber gefahrlos surfen

Lange Aufenthalte am Flughafen müssen heute nicht mehr so langweilig wie früher sein. Schließlich verfügt mittlerweile fast jede Familie über Handys, Tablets und Laptops. Doch die Nutzung des öffentlichen WLANs kann mit einigen Gefahren einhergehen. So bietet das schwach gesicherte Netzwerk Hackern ideale Bedingungen zum Abgreifen von Daten.

Eltern sollten also vorab entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen, so zum Beispiel die Nutzung einer praktischen VPN-App. Sie kann alle Übertragungen im WLAN verschlüsseln. Eine Kindersicherung kann ebenfalls sinnvoll sein. Kinder können dann ohne permanente Aufsicht im Internet surfen, weil die Sicherung nur noch kindgerechte Inhalte zulässt.

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