Kopfläuse vorbeugen – Tipps und Tricks gegen die Plagegeister

Kopfläuse vorbeugen – So klappt’s!

Sie krabbeln munter auf dem Kopf der Kleinen herum und sorgen für starken Juckreiz. Wie ein Lauffeuer können sich Kopfläuse beim Spielen im Kindergarten oder in der Schule verbreiten. Aber nicht nur für betroffene Kinder sind sie extrem lästig, auch für die Eltern bedeutet der Läuse-Alarm stundenlanges Haareauskämmen und eine intensive Putzaktion, um die Kopfläuse wieder loszuwerden. Am besten also man vermeidet die Kopfläuse von vornherein. Aber wie?

Köpfe nicht zusammenstecken!

Läuse können nicht springen, sie werden von Kopf zu Kopf übertragen. Im Kindergarten oder in der Schule passiert das schnell: Wenn die Kinder beim Spielen die Köpfchen zusammenstecken, krabbeln die Kopfläuse flink von einem zum anderen Haarschopf. Entdecken Eltern bei ihrem Kind Kopfläuse, müssen sie die Kopfläuse melden. Die Einrichtung kann dann alle Eltern warnen und eine Verbreitung der Kopfläuse in der Schule oder Kindergarten verhindern. Umso wichtiger ist es deshalb, Kopfläuse so schnell wie möglich zu entdecken. Sind Fälle von Kopfläusen im Umfeld bekannt, sollten Eltern ihre Kinder zur Sicherheit häufiger auf Kopfläuse kontrollieren.

Wichtiger Hinweis: Kinder müssen bei einem Kopflausbefall in Kindergärten oder in der Schule den Kontakt zu Freunden nicht komplett meiden. Eltern sollten den Kindern jedoch erklären, dass sie ihre Köpfe nicht direkt mit anderen Kindern in Berührung bringen sollen.

Vorbeugender Schutz gegen Kopfläuse

Haben Freunde in der Schule oder Geschwister Kopfläuse, können Sie die Gefahr einer Übertragung reduzieren, wenn Sie folgende Tipps beachten:

  • Zusammenbinden der Haare: Bei Kindern mit langen Haaren können Eltern die Haare zu einem engen Dutt hochstecken oder zu Zöpfen flechten. Dadurch wird den Läusen das Klettern von Kopf zu Kopf erschwert.
  • Achtung vor fremder Kopfbedeckung: Eine Ansteckung über Gegenstände ist zwar viel seltener als bisweilen angenommen, trotzdem sollten Kinder ihre Mützen oder Schals nicht mit anderen Kindern tauschen. Das Anprobieren von Mützen oder Hüten in Kaufhäusern sollte ebenfalls vermieden werden, weil dort theoretisch auch Kopfläuse vom Vorträger hängen geblieben sein können.
  • Regelmäßige Kontrolle: Auch wenn der Kopf noch nicht juckt, sollten Eltern zur Vorsicht ihre Kinder regelmäßig nach Kopfläusen absuchen. Am besten eignet sich hierfür ein spezieller Nissenkamm, der in der Apotheke erhältlich ist.

Es gibt zwar Produkte, wie Anti-Läuse-Sprays, um Kopfläuse vorzubeugen, jedoch bisher weder genaue Kenntnisse über die tatsächliche Wirksamkeit noch über die Verträglichkeit solcher Mittel. Besser ist es deshalb, das Kind regelmäßig zu kontrollieren und im Falle eines Läusebefalles mit Shampoos aus der Apotheke zu behandeln.

Absuchen nach Läusen: Läuse können sich gut unter den Haaren verstecken und sind nicht immer gleich auf den ersten Blick zu sehen. Am besten wird das Haar mit einer Pflegespülung gewaschen, damit es leicht kämmbar ist. Danach das noch nasse Haar mit einem Läusekamm Strähne für Strähne durchkämmen. Ein guter Tipp: Den Kamm an einem weißen Tuch abwischen. Dadurch können die Läuse besser erkannt werden.

Kopfläuse nach dem Befall vorbeugen

Kopfläuse brauchen das Blut ihres Wirtes, des Menschen, und können ohne ihn nur wenige Stunden bis maximal 55 Stunden überleben. Deshalb gehen sie nicht freiwillig vom Kopf herunter. In seltenen Fällen können die Plagegeister aber an einem Kleidungs- oder Möbelstück hängen bleiben und von dort aus auf ihr nächstes Opfer krabbeln. Um dies vorzubeugen, wird Eltern empfohlen, bei Kopfläusen spezielle Hygienemaßnahmen durchzuführen. Dazu zählen:

  • Kämme nach der Benutzung gründlich reinigen, um eine erneute Ansteckung mit dem Kamm zu vermeiden.
  • Bettwäsche und benutzte Kleidung bei mindestens 60 Grad Celsius waschen.
  • Kuscheltiere und weitere Gegenstände, die nicht bei 60 Grad gewaschen werden können, in einer geschlossenen Plastiktüte aufbewahren. Nach spätestens drei Tagen sterben die Läuse ohne Nahrungsaufnahme ab. Alternativ können verlauste Gegenstände in die Tiefkühltruhe gepackt werden. Ab -18 Grad Celsius ist es den kleinen Tierchen zu kalt.
  • Sofas und Teppiche, die zu groß zum Waschen sind, gründlich absaugen.

Komplett kann das Risiko von Kopfläusen nie vermieden werden, wenn diese in Schule oder Kindergarten umgehen. Mit diesen Tipps lässt sich die Ansteckungsgefahr aber zumindest reduzieren. Sollten es doch bei dem Kind zu krabbeln beginnen, ist der wichtigste Rat an Eltern: Ruhe bewahren!

Kopfläuse sind nicht schön, aber auch nicht schlimm. Sie lassen sich meist schnell und effektiv behandeln.

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