Mit dem Auto in den Urlaub

Mit dem Auto in den Urlaub

Ein günstiger Familienurlaub auf dem Zeltplatz am Strand oder doch lieber ein Hotel mit Pool? Schöne Urlaubsziele gibt es einige, doch so manche liegen weit von zu Hause entfernt. Wenn eine lange Autofahrt bevorsteht, ist es ratsam, sich je nach Alter der Kinder entsprechend vorzubereiten, damit alle glücklich und sicher am Urlaubsziel ankommen.

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Zu welcher Tageszeit sollte man fahren?

Wer kleine Kinder hat und mit ihnen eine längere Autofahrt plant, sollte am besten sehr früh am Morgen starten oder nachts die Reise beginnen. Meistens schlafen die Kleinen und man hat als Fahrer die Ruhe, sich auf den Verkehr zu konzentrieren.

Einige Eltern sind jedoch nachts selbst viel zu müde, um zu fahren oder haben Schwierigkeiten im Dunkeln alles zu erkennen. Dann ist es natürlich günstiger, erst um die Mittagszeit zu fahren. Die Kinder können dann während der Fahrt essen und sind erst einmal beschäftigt. Die Kleinen werden nach dem Mittagessen auch oft müde und schlummern ein. Dieser Mittagsschlaf bringt noch einmal ein bis zwei Stunden Ruhe für den Fahrer.

Wie lange darf eine Autofahrt dauern?

Generell gilt für alle Autoreisen: je jünger das Kind, umso kürzer sollte die Fahrt sein. Es ist also ratsam schon während der Urlaubsplanung zu überlegen, wie weit die Autofahrt sein wird.

Lässt sich eine lange Fahrt nicht umgehen, sollte mit Babys und Kleinkindern mindestens alle zwei Stunden eine Pause eingelegt werden. Am besten steuert man einen Rastplatz mit Spielplatz an, auf dem sich die Kinder austoben können. Auch das Baby sollte man aus der Schale nehmen und auf einer Decke strampeln lassen.

Bei einem Kurzurlaub mit Kindern ist es grundsätzlich ratsam, die Fahrten kurzzuhalten, da sonst alle weniger vom Urlaub haben. Alternativ kann solch ein Wochenendurlaub auch so geplant werden, dass unterwegs verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel der Besuch eines Indoorspielplatzes oder eines Kindermuseums stattfinden.

Womit beschäftigt man die Kinder während der Fahrt?

Damit die Kinder sich nicht während der Fahrt langweilen und dann herumnörgeln oder gar sich anfangen zu streiten, ist es notwendig die Kinder zu beschäftigen.

Jüngere Kinder können sich selbst eine kleine Tasche mit Spielsachen packen. Doch darauf allein sollte man sich als Eltern nicht verlassen. Die Kleinen können oft nicht einschätzen, was solch eine Autofahrt bedeutet und wissen nicht, wie sie sich in dieser Zeit beschäftigen können.

Deshalb ist es sinnvoll, selbst Spielzeug einzupacken. Am besten ist es, wenn man ein paar neue Spielsachen kauft. Es reicht völlig aus, wenn es Kleinigkeiten für nur wenig Geld sind. Wichtig ist nur, dass die Kinder sich dafür interessieren und sie sich damit eine Weile auseinandersetzen können.

Das Lieblingshörbuch oder vielleicht ein ganz neues lädt viele Kinder zum Träumen und Entspannen ein. Empfindet man als Fahrer das Hörbuch als störend, hilft ein MP3-Player mit Kopfhörern. Letztere gibt es extra für Kinder und sind in ihrer Lautstärke begrenzt, sodass man sich keine Sorgen darüber machen muss, dass die Kleinen einen Hörschaden bekommen.

Wie fährt man mit Kindern sicher?

Bei der Autofahrt sollte vor allem die Sicherheit im Vordergrund stehen.

In Deutschland gibt es eine Kindersitzpflicht, die erst dann endet, wenn das Kind entweder 150 Zentimeter groß oder 12 Jahre alt ist. Der Kinderautositz sollte bestenfalls immer über einen Rückenschutz verfügen. Durch ihn ist eine optimale Schultergurtführung und Kopfabstützung garantieren. Auch wenn die Kinder bereits die gesetzlich vorgegebene Größe und das Alter von 12 Jahren überschritten haben, ist eine Sitzerhöhung mit Rückschutz stets zu empfehlen. 

Auch das Gepäck kann während der Fahrt zu einer Gefahr werden. Es sollte so im Kofferraum untergebracht werden, dass es nicht verrutschen kann oder sogar bei einer Vollbremsung durch das Auto fliegt.

Viele denken sich vielleicht: „Ich fahre ja umsichtig, da kann ich hier und da ein Auge zudrücken.“ Doch man kann nie vorhersehen, welche unglücklichen Umständen auf einen zukommen. Da schneidet ein anderer Fahrer die Vorfahrt und schon kommt es zu einem Unfall. Dann ist es wichtig, dass alle sicher sitzen.

Natürlich ist solch eine Situation, auch ohne Verletzte ärgerlich. Hinzu kommt die Frage, wer eigentlich schuld an dieser Situation ist. Damit sich das besser klären lässt, kann eine Dashcam in der Windschutzscheibe helfen, die jegliches Verkehrsgeschehen aufzeichnet. Es wird jedoch immer im Einzelfall vom Gericht entschieden, ob die Videoaufnahme in dem Fall der Fälle als Beweismittel zugelassen wird. Auch für Dashcams gibt es in Deutschland Gesetze und Regeln, damit zum Beispiel der Datenschutz erhalten bleibt. Wer es richtig machen möchte, kauft sich am besten einen der Testsieger. Diese halten nicht nur die Gesetze ein, sondern haben auch eine gute Qualität. 

 

 

Bildquelle: unsplash.com Jorge Dominguez

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