Mit einer Patenschaft Kindern eine Freude bereiten

 
Abbildung 1: Kindern sollen unbeschwert und glücklich großwerden.

Was gibt es denn Schöneres, als in leuchtende Kinderaugen zu blicken? Kleine Kinder, die in der Natur herumtollen dürfen, den Spielplatz erobern oder Spielzeug besitzen, das sie altersgerecht fördert, erfreuen doch fast jedes Herz. Umso härter treffen einen Nachrichten, die von kranken, missbrauchten oder armen Kindern berichten.

Jeder liebenden Mutter zerreißt es dann das Herz, wenn die Kinderaugen, die eigentlich leuchten sollen, traurig und müde dreinblicken. Jeder liebende Vater wird sein Kind fest in die Arme schließen – in der Hoffnung, es vor jeglichem Unheil dieser Welt beschützen zu können. Und wenn dann auch noch Omas, Opas, Tanten und Onkels das Kind umhegen und beschützen, kann sich der Nachwuchs einfach nur glücklich schätzen, so geborgen aufwachsen zu dürfen.

Wie kann ein Stückchen Glück geteilt werden? Mit einer Kinderpatenschaft, die weit weniger kostet als ein deutsches Kind im Durchschnitt, dafür aber sehr viel bewirken kann.

Deutsche Kinder haben bereits existenzielle Ängste

Eine Studie von UNICEF und GEOlino ergab, dass bereits 6- bis 14-Jährige unter Ängsten leiden. Besonders groß sind dabei existenzielle Ängste, gefolgt von Verlustängsten und der Angst vor bestimmten Situationen. Verlustängste oder die Angst vor Menschen, Naturgewalten, bestimmten Orten und Tieren sind mit viel positiver Kommunikation zu bewerkstelligen. Wer Kindern erklärt und zeigt, dass sie keine Angst haben brauchen, wird diese Erkenntnis auch in den Köpfen der Kinder verankern können.

 Grafik aus Statista.com, veröffentlicht durch GEOlino und UNICEF, in: GEOlino-UNICEF-Kinderwertemonitor 2014, Seite 13, September 2014

Anders ist das bei existenziellen Ängsten. Meist müssen Kinder hier vergleichsweise hilflos zusehen, wie ihre Eltern mit Zahlen jonglieren und doch spüren sie dann, dass Klassen- oder Spielkameraden mehr (Marken)Produkte ihr Eigen nennen können oder es am Ende des Monats immer häufiger das gleiche Gericht oder weniger zu Essen gibt.

Der Unterschied von deutschen Kindern zu Kindern in Entwicklungsländern lautet: Soziale Absicherung.

Während in Deutschland Hilfsgelder vom Staat und von Ämtern beantragt werden können, gibt es in vielen Entwicklungsländern nur die Hoffnung auf Unterstützung aus dem Ausland.

 

Abbildung 2: Im GEOlino-UNICEF-Kinderwertemotor 2014 zeigt sich: Bereits 6- bis 14-Jährige haben Angst – und spüren vermutlich auch die Existenzängste, die ihre Eltern plagen.

In der Dritten Welt hingegen gibt es keine Angst - aber der Mangel ist groß

Während Kinder in Deutschland immer stärker die Armut spüren, mit der ihre Eltern zu kämpfen haben, potenziert sich die Armut und das Elend in den Ländern der Dritten Welt. Häufig fehlt es in vielen Ländern an vielen Stellen am Nötigsten: Es gibt keine Nahrung, keine Medizin, keine Kleidung und die Chance auf Bildung bleibt ebenfalls den meisten verwehrt. Grund genug, aktiv zu werden – doch was hilft?

Folgt man dieser statistischen Auswertung, die chrismon.de nach einer Befragung im Jahr 2012 erstellt hat, zeigt sich, dass es gleich mehrere Möglichkeiten gibt, in einem Land in der Dritten Welt zu helfen:

-          32 Prozent der Befragten gaben an, dass man mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten den Menschen in Ländern der Dritten Welt helfen könne.

-          24 Prozent der Befragten sahen in einer Spende an eine Hilfsorganisation eine Hilfe für die notleidenden Menschen der Dritten Welt.

-          13 Prozent empfinden das eigene Engagement in Form eines sozialen Jahres in einem Entwicklungsland als sinnvolle Hilfe an.

-          Für 12 Prozent ist eine Patenschaft für ein Kind in der Dritten Welt eine enorme Hilfe für die notleidende Bevölkerung vor Ort.

-          Sieben Prozent der Befragten halten das politische Engagement Deutschlands für wichtig, um den Menschen in der Dritten Welt zu helfen.

Transparenz bei Spenden und Patenschaften

Dass eine Kinderpatenschaft eine wichtige Unterstützung sein kann, findet auch die Kindernothilfe und unterstützt die Vermittlung von Paten seit Jahren maßgeblich. Sowohl beim online Spenden als auch bei der Übernahme einer Kinderpatenschaft ist Transparenz gefragt.

Die Kindernothilfe beantwortet diese Forderung mit einem Jahresbericht, der mit dem Transparenzpreis ausgezeichnet wurde. Auch das DZI-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) schafft Vertrauen. Die Spende kann zudem steuerlich angerechnet werden.

Abbildung 3: Kindern in Entwicklungsländern kann mit nur einem Euro am Tag schon sehr geholfen werden.

 

Eine Kinderpatenschaft sichert Versorgung, Kleidung und Bildung

Was genau verbirgt sich hinter einer Kinderpatenschaft? Eine Kinderpatenschaft ist für all diejenigen Menschen eine Möglichkeit, die helfen möchten, allerdings aus beruflichen oder privaten Gründen nicht in ein Entwicklungsland reisen können. Die Vorurteile gegenüber einer Kinderpatenschaft, deren finanzielle und ideelle Hilfe womöglich niemals ankommt, können schnell entkräftet werden.

Das Patenkind meldet sich im Regelfall regelmäßig und lässt die Paten nicht nur am Resultat der Patenschaft teilhaben, sondern auch an der fremden Kultur. So erfahren die Paten sowohl im jährlichen Entwicklungsbericht, als auch in persönlichen Briefen von ihrem Patenkind.

Bei einer Kinderpatenschaft wird in erster Linie auf nachhaltige Hilfe gesetzt. Dies bedeutet, dass nicht nur das Kind selbst von der Patenschaft profitiert, sondern auch das Umfeld. Das Projekt, durch das die Kinder unterstützt werden, wird ganzheitlich umgesetzt, zunächst sind die Kernaspekte Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung zu organisieren.

Die Gewährleistung einer grundlegenden Versorgung in diesen Bereichen ermöglicht einen Rahmen für nachhaltige Entwicklung. Abhängig vom jeweiligen Projekt ergeben sich auch verschiedene Zeitspannen für eine Patenschaft.

Abbildung 1: pixabay.com © mcconnmama (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: Grafik aus Statista.com, veröffentlicht durch GEOlino und UNICEF, in: GEOlino-UNICEF-Kinderwertemonitor 2014, Seite 13, September 2014

Abbildung 3: pixabay.com © drkiranhania (CC0 Public Domain)

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