Babypflege und Windeln – was gibt es zu beachten?

Erblickt dein Säugling nach der Geburt das Licht der Welt, beginnt für dich als frischgebackene Mutter eine aufregende Zeit voller Geborgenheit. Leider besteht das Muttersein in den ersten Wochen jedoch nicht nur aus Kuscheleinheiten mit dem Neugeborenen. Schließlich musst du dein kleines Kind wickeln und pflegen. Und doch: Auf den ersten Blick können alltägliche Dinge wie das Baden und Windeln wechseln Eltern oft überfordern. Dieser Beitrag erleichtert dir die Babypflege, denn er verrät, was du alles brauchst und wie du richtig vorgehst. 

 
Bei Mädchen und Jungen gibt es beim Wickeln unterschiedliche Aspekte zu beachten. Mädchen sollten immer zum After hin abgewischt werden, damit keine Bakterien in die Scheide gelangen. Bei Jungen ist es wichtig, die Vorhaut noch nicht zurückzuschieben. 


Dinge, die du für die Säuglingspflege brauchst

Die Freuden des Kinderkriegens sind mit einigen Aufgaben verbunden. Insbesondere dann, wenn du zum ersten Mal ein Kind bekommst, solltest du die passende Grundausstattung für Babypflege parat haben. Die Wickeltasche will mit allem, was für die alltägliche Pflege nötigt ist, gefüllt werden. Zu einer guten Orientierung verhilft dir eine aufschlussreiche Checkliste, welche die wichtigsten Produkte aufschlüsselt.

Glücklicherweise benötigen Neugeborene in den ersten Monaten nicht viele Pflegeprodukte, die : Ein gutes Pflegeöl, spezielle Wundcreme sowie Babypuder reichen für den Anfang vollkommen aus. Ebenfalls solltest du dich um eine gut ausgestattete Hausapotheke kümmern, damit deinem Baby bei gesundheitlichen Beschwerden schnell geholfen werden kann. Hierbei schaust du dich am besten in einer gut sortierten, hochwertigen Online-Versandapotheke nach geeigneten Medikamenten und Hausmitteln um. 

Wie das Baby pflegen? Die wichtigsten Tipps

 Bei der Pflege des zarten Wesens ist weniger oft mehr! Dein Neugeborenes braucht – mit Ausnahme frischer Windeln, auf die wir noch zu sprechen kommen – in der ersten Zeit nicht viel. Die nachfolgenden Tipps helfen dir dabei, den Überblick zu behalten: 

Nabelpflege: Natürlich hinterlässt die Geburt bei Mutter und Kind ihre Spuren. Darunter auch ein Rest der Nabelschnur, der nach spätestens zehn Tagen von selbst abfällt. Dann ist es sinnvoll, mit einer Nachsorge Entzündungen vorzubeugen. Diese solltest du nicht selbst vornehmen, sondern deiner Hebamme überlassen. Was du aber tun kannst, ist, den Nabel auch beim Wickeln stets frei zu halten, damit die Windel nicht daran scheuert. 

Babybad: Es ist angebracht, deinen Säugling erst zu baden, wenn der Nabel abgeheilt ist. Vorher bietet es sich an, den zarten Sprössling mit einem Waschlappen zu reinigen. Lege dir dafür am besten eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Schale zurecht. Sobald das Kind erstmals in die Wanne darf, verwendest du am besten einige Tropfen Babyöl, Olivenöl oder milde Babyseifen. Auf jegliche Badezusätze oder Shampoos solltest du besser verzichten, da sie die empfindliche Babyhaut austrocknen. Die Wassertemperatur sollte nicht über 37 Grad betragen, damit sich dein Baby nicht verbrüht oder einen Kreislaufkollaps erleidet. 

Wie oft dein Baby gebadet werden sollte, lässt sich pauschal nicht sagen. Generell ist zweimal die Woche für fünf bis zehn Minuten empfehlenswert, um kleine Milchreste und andere Unreinheiten abzuwaschen. Wann die richtige „Tageszeit“ zum Baden gekommen ist, hängt mit der individuellen Befindlichkeit deines Babys zusammen. Es ist sinnvoll, das Neugeborene dahingehend erst einmal zu beobachten. Manche Kinder macht das Baden müde, sodass abends ein guter Zeitpunkt gekommen ist. Andere werden davon munter, weshalb dann ein Bad in den Morgen- oder Nachmittagsstunden sinnvoller ist. 

Hautpflege: Sofern der Säugling keine schwerwiegenden Hautprobleme aufweist, benötigt er keine zusätzliche rückfettende Creme. Dann tust du deinem Liebling einen Gefallen, indem du dessen Haut mit Mandel- oder Babyöl massierst.   

Ohren-, Nasen- und Nagelpflege: Finger- und Fußnägel sollten spätestens ab einem Lebensalter von sechs Wochen beim Baby regelmäßig geschnitten werden. Um die zarte Babyhaut ausversehen nicht zu verletzen, lassen sich spezielle, abgerundete Scheren verwenden. Auch dann, wenn der Nachwuchs unruhig zappelt, solltest du das Nägel schneiden nicht vernachlässigen. Falls dies im wachen Zustand „Probleme“ bereitet, warte ab, bis dein Kind schläft oder lenke es währenddessen anderweitig ab. Nasen und Ohren brauchst du mit Ausnahme der äußeren Ohrmuschel nicht sonderlich pflegen. Bitte verwende für die Ohren einen feuchten Waschlappen anstelle eines Wattestäbchens, um die Gehörgänge zu schonen. 

 

Die richtige Windelgröße zu finden ist nicht schwer. Größe eins passt für Neugeborene, sechs für Kindergartenkinder. Im Zweifelsfall gilt: Angaben der Hersteller beachten – und ausprobieren.

Windeln kaufen, wechseln, entsorgen: Was du beachten solltest

Windeln sind für jedermann ein heikles Thema – und das nicht nur, weil das Wickeln vielen Eltern mitunter wenig Spaß bereitet. Inzwischen gibt es so viele unterschiedliche Wickelmöglichkeiten, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Wichtig ist es, sich vorab genau zu informieren und das Produkt zu finden, in dem sich das Kleinkind wohlfühlt. So sind etwa Wegwerfwindeln unterwegs bei Ausflügen mit Babys und Kleinkindern praktisch, da sie leicht zu handhaben sind. Gleichzeitig sind sie im Anschaffungspreis deutlich teurer und „umweltschädlicher“ als waschbare Windeln. Es können aber auch spezielle Windelhöschen sein, die individuell auf dein Kind abgestimmt sein sollten. Zu Beginn ist es besser, Windeln nicht auf Vorrat zu kaufen, sondern erstmal zu testen, welche das Kind verträgt. 

Beim Wickeln selbst, das ja für mehrere Jahre aktuell bleibt, gibt es für Mama und Papa einiges zu beachten. Das A und O für stressfreies Wickeln ist ein bequemer und rückenschonender Wickelplatz. Dieser sollte mindestens 80 Zentimeter breit und 70 Zentimeter hoch sein. Es ist ratsam, den Wickelort möglichst warm zu halten, damit das Baby währenddessen nicht friert. Wie oft du wickeln musst, hängt mit dem Trinkverhalten deines Kindes zusammen. Schätzungsweise benötigen Babys zwischen sechs bis acht Windeln am Tag – manche brauchen auch mehr. 

Bekommt das Baby vom Wickeln einen wunden Po? In diesem Fall schaffen einfache Verhaltensänderungen schnell Abhilfe. Eventuell verträgt der Säugling die Windelmarke nicht oder wird zu selten gewickelt. Als „Soforthilfe“ eignen sich in Apotheken erhältliche Wundcremes sowie lauwarmer Kamillentee, der vorsichtig auf die betroffene Hautpartie aufgetragen wird. Feuchttücher gilt es hingegen zu meiden, da die darin enthaltenen Duftstoffe die Haut zusätzlich reizen. 

Beim Entsorgen gilt: Volle Windeln lassen sich einrollen, mit Klebestreifen verschließen und im Windeleimer entsorgen. Damit die Gerüche nicht so stark nach außen dringen, kannst du die volle Windel in eine Plastiktüte einwickeln. Stoffwindeln gehören gut ausgespült und getrocknet, ehe sie in den Wäschebehälter kommen. 

 
Für unterwegs bewährt sich eine Wickeltasche. Darin solltest du mindestens Windeln, Wechselwäsche, kleinen Plastiktüten, eine Wickelunterlage und Wundcreme unterbringen.

Wichtig ist auch, dir beim Wickeln viel Zeit zu nehmen. Idealerweise etabliert es sich beizeiten zu einem Ritual, bei dem sich das Kind geborgen und sicher fühlt. Berührungen und Ablenkungen können sehr hilfreich sein, um das kleine Lebewesen auf dem Wickeltisch zu bespaßen. Geeignete „Spielzeuge“ sind in dieser Hinsicht etwa Fingerpuppen oder Waschhandschuhe in Tierform. 



Abbildung 1: pixabay.com © heymattallen (CC0 Creative Commons) 

Abbildung 2: pixabay.com © shara_tissi (CC0 Creative Commons) 

Abbildung 3: pixabay.com © designedbypk (CC0 Creative Commons) 

 

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